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Räuberleben
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Ende Februar erschienen, bereits in der 2. Auflage
Unter den Räubern, die Ende des 18. Jahrhunderts Angst und Schrecken verbreiten, ist Hannikel einer der gefürchtetsten. Vor seinem Namen zittert im Schwarzwald und im Elsass jedes Kind. Nun ist er auf der Flucht, mit seinen loyalsten Männern, mit Frauen und Kindern. Wo soll er für seine Sippe einen sicheren Ort finden? Georg Jacob Schäffer, der Oberamtmann von Sulz, ist besessen von einer Mission: Räubern, Jaunern und Zigeunern das Handwerk zu legen. Nach einem Ehrenmord ist er Hannikel endlich auf der Spur - in Chur, in Graubünden, wurde er gesichtet. Wilhelm Grau, Schäffers Schreiber, ist bei der Jagd auf die Hannikel-Bande von Anfang an dabei. Immer schwerer fällt es ihm jedoch, diese Menschen bloß als Verbrecher zu sehen - besonders Dieterle, Hannikels elfjährigen Sohn.
Ein historischer Roman, der von Ausgegrenzten, Mächtigen und ihren Mitläufern handelt. Er fragt danach, wann und warum der Mensch zum Räuber wird. Und wer überhaupt als Räuber gilt.
Pressestimmen:
"Hartmann gelingt ein von einer poetischen Sprache getragenes differenziertes Bild des Spannungsverhältnisses von Verbrechen, Sanktionen, staatlicher Willkür und unangebrachten Maßnahmen ... Ein fulminanter Roman, sprachlich und erzählerisch auf hohem Niveau."
Thomas Neumann, literaturkritik.de
"Als Erzähler rekonstruiert Hartmann die harte, ausgrenzende
Lebenswelt des ausgehenden 18. Jahrhunderts so detailgetreu, dass es einem die Haare sträubt."
Stefan von Bergen, Berner Zeitung
"Das soziale, kulturelle Gefälle zwischen Obrigkeit und Angeklagten wirkt tief in die Sprachschichten des Romans hinein und lädt ihn poetisch auf, ohne die Schärfe des Konflikts zu mindern."
Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt
"Schmutzig, zäh und traurig ist der Kriminalfall, den Lukas Hartmann in diesem spannend gebauten Roman rekonstruiert. Aus heutiger Sicht wirkt er unglaublich schäbig und klein. Zu seiner Zeit jedoch, im späten 18. Jahrhundert, erregte er die Untertanen im Reich und sogar "in Europa" über Jahre hinweg."
Hans-Jost Weyandt, Spiegel online
"Lukas Hartmann kann das: Geschichte so erzählen, dass sie uns die Gegenwart in anderem Licht sehen lässt."
Claus Solcher, amazon.de
"Eine Stärke Hartmanns ist die plastische, detailreiche, ruhige und unaufgeregte Erzählart, die von klarer, bildhafter Sprache
lebt und sich mit direkter Wertung zurückhält."
Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung
"Im Duell zwischen 'Sheriff' und 'Outlaw' hat 'Räuberleben' etwas von einem existentiellen, seiner Ideale entkleideten Western."
Alexander Sury, Bund
"Es ist in jeder Hinsicht das ganze pralle Leben."
Frank Becker, Musenblätter.de
"Lukas Hartmann lässt in seinem neuen Roman viele Stimmen sprechen. Er schreibt knapp, ohne Pathos und manchmal auch mit Thrillereffekten. Entstanden ist ein spannendes und präzises Bild der Zeit zwischen Absolutismus und Deklaration der Menschenrechte."
Wolfgang Bortlik, 20min
"Von Beginn an entfaltet 'Räuberleben' eine unwiderstehliche Spannung, die vom kompositorischen Können des Autors zeugt."
Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ
"Ein eindringliches Buch über Recht und Unrecht."
Olivier Berger, Südostschweiz
"Hartmann schafft eine literarische Wahrheit, ohne die historische zu verraten."
Daniel Arnet, Sonntagszeitung
Ausführliches Quellenverzeichnis zu diesem Roman unter Bücher für Erwachsene/Materialien
Link: www.diogenes.ch
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All die verschwundenen Dinge
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Eine Geschichte für Kinder, mit Illustrationen von Tatjana Hauptmann
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Wo gehen all die Dinge hin, die wir verlegen, liegenlassen, verlieren? All die Regenschirme, Brillen, Socken, Portemonnaies? Der kleine Karl ist überzeugt, dass es einen geheimen Ort gibt, an dem sich die verschwundenen Dinge versammeln. Und er ist entschlossen, ihn zu finden.
"Lukas Hartmann ist mit seiner einfühlsamen Erzählweise ein meisterhaftes Kinderbuch gelungen; dazu tragen auch die wunderbaren Illustrationen von Tatjana Hauptmann bei. 'All die verschwundenen Dinge' vermittelt eine zeitlose Botschaft und ist mit seiner Aussage eine Perle im Kinderbuchprogramm. Die 90 Seiten sind zum Vorlesen für Kinder ab 6 Jahre geeignet und zum Selberlesen ab 8 Jahre. Daneben aber auch ein Lesespaß für die ganze Familie."
Manfred Orlick, amazon.de
"Lukas Hartmann kennt sich verblüffend gut in kindlichen Lebenswelten aus. Eine durchdachte, fein komponierte Erzählung."
Berner Zeitung
"Ebenso kindlich wie zauberhaft, dazu total spannend."
Aachener Zeitung
"Lukas Hartmann lässt in 'All die verschwundenen Dinge' ein weiteres Mal die Kraft der Sprache wirken und erschafft mit seinen Worten eine bezaubernd schöne Geschichte der Phantasie und des Gefühls."
Literaturmarkt.info
"Auch die Eltern werden an der Geschichte ihre Freude haben. Sie ist ausgeklügelt, voller Fantasie und regt zum Nachdenken an."
Tagesanzeiger
Link: www.diogenes.ch
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Veranstaltungen / Lesungen
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Genauere Angaben unter
www.diogenes.ch/leser/aktuell/kalender/alle
8. März, Adliswil, Gemeindebibliothek
13. März, Riehen, Arena
14. März, Kirchheim unter Teck
15. März, Kressbronn, Lesbar
21. März, Winterthur, Coal Mine Bar
23. März, Rothrist, Gemeindebibliothek
28. März, Würenlos, Kulturkreis
29. März, St. Gallen, Kantonsschule
3. April, Affoltern a. A., Buchhandlung Scheidegger
4. April, Bern, Buchhandlung Thalia
17. April, Schwyz, Gemeindebibliothek
24. April, Hamburg, Vattenfall-Literaturfestival
2. Mai, Ermatingen, Gemeindebibliothek
3. Mai, Chur
4. Mai, Gurzelen, Primarschule
6. Mai, Spiegel b. Bern, Kirchgemeindehaus
7. Mai, Stuttgart, Botnanger Buchladen
8. Mai, Stuttgart, Vaihinger Buchladen
10. Mai, Düdingen, Primarschule
10. Mai, Allschwil, Buchhandlung Wigger
14. Mai, Sulz am Neckar
15. Mai, Ravensburg
16. Mai, Langenau
19. Mai, Literaturtage Solothurn, Landhaus
22. Mai, Aarau, Buchhandlung Thalia
24. Mai, Altdorf, Kino
29. Mai, Koppigen, altes Schulhaus
1. Juni, Bingen, Literaturschiff auf dem Rhein
3. Juni, Melchnau, Talk auf Grünenberg
6. Juni, Wohlen BE
14. Juni, Zürich, Volkshochschule
29. Juni, Schwerzenbach
5. Juli, Innsbruck
12. Juli, Glarus, Bücher Bäschlin
17. Juli, Augsburg, Gymnasium
27. Juli, Stuttgart, altes Schloss
7. September, Frutigen, Gemeindebibliothek
14. September, Offenburg, Buchhandlung Roth
27. September, Dietikon
6. Oktober, Eigenthal, Hotel Hammer
27. Oktober, Köniz, Kulturnacht
3. November, Täuffelen
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Neuerscheinungen bei Diogenes
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Wieder greifbar als Taschenbuchausgaben sind die Romane
"Die Seuche" und "Pestalozzis Berg". Infos dazu über die Links weiter unten.
Ebenfalls neu herausgegeben hat Diogenes "Anna annA", das erste Kinderbuch von Lukas Hartmann aus dem Jahr 1984, dessen erfolgreiche Verfilmung als DVD erhältlich ist.
Ein weiteres Kinderbuch, "So eine lange Nase" (Schweizer Jugendbuchpreis 1995), ist 2010 in der gleichen Ausstattung erschienen. Mia Schmidt hat nach dieser Vorlage eine Kinderoper komponiert; sie wurde am 31. Januar 2010 am Opernhaus Hamburg uraufgeführt.
Diesen Frühling erschien "All die verschwundenen Dinge" mit Illustrationen von Tatjana Hauptmann (siehe weiter oben).
Für den Frühling 2012 vorgesehen ist Lukas Hartmanns neuer Roman "Räuberleben".
Auch "Der Konvoi" wird, vermutlich im Herbst 2012, in einer überarbeiteten Fassung bei Diogenes neu ediert.
Link: Die Seuche, Roman Link: Pestalozzis Berg, Roman Link: Anna annA, Roman für Kinder
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