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Der Sänger

September 1942. Joseph Schmidt, begnadeter Tenor, Liebling der Frauen, Jude, schwer krank, sitzt im Wagen eines Schleppers, der ihn aus Vichy-Frankreich über die Schweizer Grenze bringen soll. Er hat Angst vor den Nazis, Angst um sein Leben, fast so sehr aber Angst um seine Stimme, die ernsthaft angegriffen ist. Denn ihr verdankt er alles. Eine lange Odyssee über Wien, Brüssel, Südfrankreich liegt schon hinter ihm. Wird sie in der freien, demokratischen Schweiz ein gutes Ende finden? Auf der Fahrt, auf der Flucht, sucht die Vergangenheit ihn heim: seine Kindheit in der Bukowina, seine Geliebten, die Melodien seiner großen Erfolge.

Hardcover Leinen
288 Seiten
erschienen Ende April 2019

978-3-257-07052-1
€ (D) 22.00 / sFr 30.00* / € (A) 22.70
* unverb. Preisempfehlung

Seit Anfang Mai auf Platz 1 auf der Schweizer Bestsellerliste

Erste Reaktionen aus den Medien

"Lukas Hartmann würdigt Joseph Schmidt in einem fein nunacierten, bewegenden Roman über Kultur und Barbarei." Ingeborg Waldinger, Wiener Zeitung

"Lukas Hartmann bringt uns auf dieser Zeitreise nicht nur den unvergesslichen Sänger, sondern auch die Atmosphäre im Zürich der 1940er Jahre nah." Eva Nydegger, Coop-Zeitung

"Das Fazit des Buchs ist... eindeutig: Das geschundene Individuum hat Vorrang, ein tragisches Einzelschicksal lässt sich nicht mit dem Verweis auf die Staatsräson entschuldigen." Mirjam Comtesse, Berner Zeitung

"Auch wenn Hartmann nüchtern in der dritten Person schreibt, ist er doch immer wieder ganz nah bei seiner Titelfigur. Aber dann bricht er diese Perspektive immer wieder, schildert Schweizer, die für eine humanere Flüchtlingspolitik eintreten und damit anecken."  Peter Zander, Berliner Morgenpost

 

  

Ein Bild von Lydia

Erschienen am 28. Februar 2018

Sie ist klug, kunstbegeistert und nach dem Tod ihres Vaters, »Eisenbahnkönig« Alfred Escher, die reichste Frau der Schweiz. Sie ist verheiratet mit dem Sohn eines mächtigen Politikers. Sie ist bereit, all das aufs Spiel zu setzen. Aus Liebe zu einem Künstler. Wer ist Lydia? Niemand kennt sie besser als Luise, das Dienstmädchen, das in allen Wendungen ihres Schicksals an ihrer Seite ist. Und doch bleibt Lydia auch ihr ein Rätsel.

Erste Reaktionen

 "Ein Bild von Lydia ist ein packender, dichter Roman, den man in einem Zug liest. Die Sprache ist präzis, wunderbar rhythmisch." Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung

"...diese gewalttätige Umbruchzeit, als deren Opfer Lydia Welti-Escher in Lukas Hartmanns ebenso stimmigem wie packendem Epochengemälde auf bewegende Weise erscheint."  Charles Linsmayer, Bücher am Sonntag (NZZ)

"Intensiv schildert Lukas Hartmann das Ringen von Lydia Welti-Escher um Selbständigkeit - lässt aber seiner Protagonistin das Rätselhafte."  Alexander Sury, Der Bund und Tagesanzeiger

 "Ein unglaublich starkes Buch, das an Herz und Nieren geht."  Renata Schmid, Kulturtipp

"Lukas Hartmann beweist sich einmal mehr als Meister des historischen Romans."   Marina Bolzli, Berner Zeitung

"Hartmann nähert sich Lydia... mit dem feinen Pinsel des Malers, mit behutsamem Strich, mit Sinn für Licht und Schatten."  Bettina Kugler, Luzerner Zeitung

Das Buch stand während fünf Monaten auf der Schweizer Bestsellerliste.

Die magische Zahnspange

Wer wünschte sich nicht, endlich gut in der Schule zu sein? Zu wissen, wie die Hauptstadt von Madagaskar heißt, wie viel Kilo ein Flusspferd auf die Waage bringt und wie viel Gramm ein Regenwurm. Ein bisschen merkwürdig ist es allerdings schon, dass der schüchterne Tobi plötzlich alle Antworten kennt, seit er eine Zahnspange trägt. Die Mitschüler, erst baff vor Bewunderung, werden misstrauisch, und auch Tobi ist das Ganze allmählich unheimlich.

Aus den Medien:

"In seinem neuen Kinderbuch sprüht Hartmann geradezu vor Lust am Erzählen - voller Schalk kostet er die Kniffs und Twists des Krimigenres aus, ist dabei aber immer ganz nah bei seinem kindlichen Protagonisten." Christine Lötscher, in "Buch & Haus"

"Ein tolles Buch, das alles hat, was ein Kinderbuch lesenswert macht.Buchkultur, Wien

 

Kinderbücher 

Hardcover Pappband
11,6 × 18,4 cm
208 Seiten

978-3-257-01236-1
€ (D) 16.00 / sFr 21.00* / € (A) 16.50
* unverb. Preisempfehlung