Aktuelles

Ein passender Mieter

Der neue Roman ist seit Ende August lieferbar

Als ihr Sohn Sebastian auszieht, bleiben Margret und Gerhard Sandmaier allein zurück. Besonders Margret leidet unter der Leere im Haus. Gerhard hat seinen Beruf als Geschichtsprofessor, aber Margrets Teilzeitjob in der Buchhandlung und die Deutschstunden, die sie Flüchtlingskindern gibt, füllen sie nicht aus. Sebastian, gerade erst flügge geworden, hält schmerzliche Distanz. Die Sandmaiers beschließen, den Anbau, in dem ihr Sohn gewohnt hat, zu vermieten. Der passende Mieter ist bald gefunden: ein junger Fahrradmechaniker, unauffällig, höflich, wortkarg. Doch als sich die Schlagzeilen über einen Messerstecher häufen, der in der Stadt sein Unwesen treibt, regt sich in Margret ein schlimmer Verdacht ... Vater, Mutter, Sohn – was eben noch felsenfest schien, gerät ins Wanken. In Margrets Leben bleibt kein Stein auf dem anderen. Und der Sohn, der Theologie studiert, reibt sich auf an der Frage, warum die Begriffe von "gut" und "böse" so schwer festzulegen sind.



Stimmen von Buchhändlerinnen:

„Den Lukas Hartmann an einem Abend verschlungen. Atemlos betrachtet man das Zerbröseln der auf den ersten Blick normal-zufrieden-langweiligen Protagonisten."

Heide-Käthe Büdcher, Braunschweig

„Wie schon bei 'Finsteres Glück' war ich auch hier gefesselt von der genauen Beschreibung der schleichenden familiären Zerrüttung.
Hartmann schreibt mit unglaublich feinem Gespür über die Gefühlslagen seiner Figuren. Schleichende Entfremdungsprozesse sind sein Spezialgebiet.Das macht jeden seiner Romane so absolut lesenswert."

Stephanie Hofmann, Frankfurt a. M.

 

Rezensionen

"Ein Roman, in dem jede Figur absolut authentisch wirkt, in dem Gespräche von packender Dramatik geführt werden und in dem bis zuletzt die souveräne Gestaltungskraft eines Autors spürbar bleibt, der die These vom Ende der Liebe als Anfang des Unglücks auf eine volllkommen unaufdringliche Weise in eine spannende Geschichte zu bannen vermag." 

Charles Linsmayer, NZZ am Sonntag 

"Ein passender Mieter" ist ein leises und dennoch eindringliches Buch, das in einer alltäglichen Normalität spielt, deren Banalität tickt wie eine Uhr, Wie die Uhr in einer Zeitbombe.

Jens-Uwe Sommerschuih, Sächsische Zeitung

Indem Hartmann jede seiner Figuren auf dieTat und den Täter reagieren lässt, ergibt sich ein komplexes Bild menschlichen Verhaltens... Meisterhaft.

Renata Schmid, Kulturtipp

 

Titelgeschichte in der Schweizer Illustrierten vom 19.8.

Interview in "Lesen" von Orell-Füssli vom August 16

Interviews in der Berner Zeitung und der Aargauer Zeitung am 23. 8.

Beitrag "Glanz & Gloria" am 30. 8.

Besprechung auf SRF 2 am 24. 8. 

www.srf.ch/sendungen/glanz-und-glorai/bestsellerautor-lukas-hartmann

 

 

 

 

"Finsteres Glück" verfilmt

Unter der Regie von Stefan Haupt entstand dieses Jahr der Film "Finsteres Glück" nach dem gleichnamigen Roman. Der Kinostart ist für November 2016 geplant. 

 

http://www.finsteresglueck-film.ch/ http://www.cineman.ch/movie/2016/FinsteresGlueck/ http://www.filmbulletin.ch/full/filmkritik/2016-11-16_finsteres-gluck/ http://www.derbund.ch/kultur/kino/Nach-der-Sonnenfinsternis/story/11153997

Der Roman über die Wende

Auf beiden SeitenErschienen im Frühling 15

1989 und 1990: Jahre des Umbruchs. Für Europa und für den Schweizer Journalisten Mario, der sich gerade von seiner Frau trennt und kurz vor dem Mauerfall wegen einer Reportage nach Ost-Berlin fährt. Was er dort zu ahnen beginnt, wird zwanzig Jahre später Gewissheit: Die Geschichte einer Ehe, einer Familie, einer Generation, eines Landes, eines Kontinents hat immer zwei Seiten. Ein überraschender, politisch brisanter Roman über eine nahe Vergangenheit, die bis heute nachwirkt.

 

Mehr zum Inhalt:

Im Leben des Journalisten Mario hat Dr. Armand Gruber immer eine imposante Rolle gespielt. Gruber ist ein Mann von altem Schrot und Korn. Ein brillanter Deutschlehrer, Hauptmann der Schweizer Armee, glühender Antikommunist. Und jahrzehntelang hat er ein Doppelleben geführt. Keiner hat etwas geahnt. Nicht seine Frau, nicht seine Tochter Bettina, die ihr Leben lang gegen den Vater aufbegehrt. Nicht sein einstiger Lieblingsschüler und Schwiegersohn Mario, der mit Gruber brechen musste, um zum linken Journalisten zu werden. Auch nicht Bettinas beste Freundin Karina, die als Tochter des Hausmeisters beim Schweizer Geheimdienst ganz dicht an Grubers Geheimnis aufgewachsen ist. Denn er war Mitglied der geheimen Widerstandsorganisation P-26. Jetzt, zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges, darf Gruber sein Schweigen brechen.

 

 Erste Pressestimmen

 "Lukas Hartmann begleitet in in seinem raffiniert gewobenen Familienroman „Auf beiden Seiten“ seine Figuren auf dem Weg in die Ernüchterung. Sie durchleiden Generationenkonflikte und geraten auf beide Seiten der Ideoloigen wie auch der Liebe." Stefan von Bergen, Berner Zeitung

"Anhand von Mario und Armand – Schwiegersohn der eine, Schwiegervater der andere; Pazifist der eine, P-26-Aktivist der andere – entzündet Hartmann den Konflikt zwischen Abrüstung und Aufrüstung, zwischen Gewaltlosigkeit und Landesverteidigung. Doch bei diesem einen Konflikt bleibt es nicht. Denn der Autor malt dazu die Geschichte dreier Familien – und einer Epoche." Anna Kardos, Schweiz am Sonntag

"Der Generationenkonflikt erhält durch Grubers geheime Tätigkeit zusätzlich Sprengstoff und Brisanz. In erster Linie aber ist „Auf beiden Seiten“ ein berührender, klug angelegter Roman über die Beziehung zu zwei Vätern. Über die Liebe, die keine Worte findet, und alles, was unerkannt und unverstanden bleibt am anderen."Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt

"Wie immer bei diesem Autor kommt es zu einem schönen literarischen Zusammenspiel zwischen Historie und Privatem, zwischen Ereignissen aus der Geschichte und den menschlichen Dingen des Lebens."Jochen Kürten, Deutsche Welle

"Der neue Roman von Lukas Hartmann ist ein Abgesang auf die Ideale von gestern."
Detlef Hartlep, Prisma

"Der Roman ist mehr als ein literarisches Zeitgemälde. Er ist auch ein packender Entwicklungsroman und eine eindringliche psychologische Studie über menschliches Versagen." Felix Münger, Radio SRF

"Hartmann ist mit „Auf beiden Seiten“ ein grossartiger Roman gelungen: Er zeichnet Figuren einfühlsam und porträtiert eine Schweiz, die weder vor Denunziantentum noch vor der Macht von Ideologien gefeit war." Renata Schmid, Kulturtipp

 

Tagesschau, Schweizer Fernsehen, Beitrag von Senta Keller, 22. März 2015, 19 Uhr 30

http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/hartmanns-neuer-roman





Mein Dschinn

Abenteuerroman (für Kinder ab 10),
erschienen im September 2014

Diesem Buch wurde von einer Generationenjury im Mai 2016 der Prix Chronos der Siftung Pro Senectute zugesprochen, Die Jury bestand aus 500 Kindern und 500 Erwachsenen..

Lars, elf Jahre alt, hält es im Kinderheim nicht mehr aus. Er haut ab: Er will zu seiner Mutter, auch wenn keiner weiß, wo die ist. Ihr letzter Brief, den Lars in der Hosentasche mit sich trägt, kam aus Indien.

Aber Indien ist weit weg. Gut, dass ein seltsamer alter Mann Lars zu Hilfe kommt: Kol heißt er und und kennt sich mit Kräutern aus, mit indischem Tee und vielen andern rätselhaften Dingen, sogar mit der Familiengeschichte von Lars…

Auf der Suche nach seiner Mutter gelangt der Junge nach Rom – wo ihn Roma-Kinder in ihr Lager mitnehmen und ihm die blitzgescheite Suni weiterhilft – und am Ende tatsächlich nach Indien, wo Lars und seine Freunde all ihren Witz und all ihren Mut brauchen werden, um diejenigen auszutricksen, die seiner Mutter Böses wollen.

Gute Geister gibt es - wenn man an sie glaubt!